„Jetzt ist die Krönung schon 2 Monate her und es kommt mir vor, als wäre es erst gestern gewesen, dass wir der Gottesmutter die Krone geschenkt haben. Ich kann mich noch genau erinnern, wie alles war, wie schön die Stimmung war und wie ich mich gefühlt habe. Die Atmosphäre im Kapellchen, die Gesichter von allen bei der Krönung im Jugendraum, das wunderschöne und leckere königliche Menu, die vielen Lieder, die wir im Heiligtum gesungen haben, während die Krone gewandert ist, der Moment, als ich die Krone halten durfte, die Liebesbündnisfeier und dass es schrecklich heiß war. Andererseits ist der Tag schon wieder so weit weg. Wir sind wieder voll im Alltag gefangen. Arbeit, Praktikum, Schule, Lernen, jeden Abend was anderes, was noch zu erledigen ist.

Jeden Abend, wenn ich in mein Zimmer komme, sehe ich das Foto mit der RTA-Krone und mir geht es gleich besser. Ich weiß, die Gottesmutter ist unsere Königin und ist immer für mich da. Ich denke dann auch oft über den Tag nach und merke, wie oft die Gottesmutter mir geholfen hat, auch bei Kleinigkeiten, die ich erst gar nicht wahrgenommen habe. Auch stellt sie mich oft vor neue Herausforderungen, die ich dann mit ihr zusammen meistern kann. Doch wie schon jemand von uns gesagt hat, ist das keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen der Gottesmutter zeigen, dass sie sich bei uns wohlfühlen kann.“


„Gott im Himmel!!!“ - Mama hatte ein paar Dinge vergessen, die sie dringend brauchte um das Fleisch fürs Grillen zu marinieren. Um sieben wollten die Gäste da sein, also mussten Papa und ich uns beeilen die Sachen zu besorgen. Im Geschäft teilten wir uns auf, damit es schneller geht. Auf einmal höre ich „Gott im Himmel!“. Papa war in der Hektik eine Glasflasche auf den Boden gefallen.

Auf der Hochzeit meines Onkels hat die Familie dem Brautpaar ein riesige Puzzle geschenkt. Als die Beiden das Bild zusammen gefügt haben, sehen sie sich in einem Heißluftballon. Meine Tante sagt vor Freude: „Gott im Himmel, wie schön!“

Oft beziehen wir Gott unbewusst in unseren Alltag mit ein und schreiben ihm sowohl die negativen als auch die positiven Ereignisse zu. Lass uns versuchen, in der nächsten Woche, öfter mal daran zu denken, Gott bewusst für unser Leben zu danken.“


„In der letzten Woche habe auch ich versucht, meinen Mitmenschen Danke zu sagen. Ich finde, das ist gar nicht so einfach. Ich meine, Danke zu sagen ist leicht, das macht man ja auch normalerweise automatisch. Aber es wirklich so zu meinen und nicht nur so daher zu sagen ist schon etwas anderes. Aber es macht einen einfach glücklich.

Auch den anderen Vorschlag, zum Beispiel einem Menschen, den wir nicht so mögen ein Lächeln zu schenken, habe ich ausprobiert. Beziehungsweise habe ich es leicht abgeändert und in der Schule eine Gruppe mit jemandem gemacht, der eher ein Außenseiter ist und sonst immer alleine eine Gruppe macht, weil es mit ihm immer ein bisschen anstrengend ist. Die Gruppenarbeit war dann wirklich sehr anstrengend und ich habe im Nachhinein noch ein bisschen was zu Hause machen müssen, aber ich bin froh, dass ich mit ihm eine Gruppe gemacht habe.

Ich denke es ist oft so, dass wir uns einfach mal Bewusst machen müssen, was wir selbstverständlich tun. Es gibt so viele Dinge, die man einfach macht, wo man gar nicht drüber nachdenkt. Wir alle leben das Liebesbündnis und sind Teil der lebendigen Krone. Wir wissen, wie wir königlichen Lebensstil leben wollen. Trotzdem ist es wichtig, dass wir uns immer wieder daran erinnern, die Dinge auch Bewusst zu tun und auch nach außen zu zeigen und nicht nur, weil es eben dazu gehört.

Vielleicht können wir in der nächsten Woche mal versuchen, nicht alles selbstverständlich zu machen, sonder uns Bewusst machen, warum tue ich das eigentlich und wie kann ich es nach außen zeigen, dass das königlicher Lebensstil ist, den ich Bewusst gewählt habe.“


„Gerade in den schlechten Momenten, wo ich mich frage: Wie soll ich das alles schaffen? Geh ich den richtigen Weg? Wie geht es weiter? brauche ich den Zuspruch der Gottesmutter. Sie geht mit mir, egal was kommt.

Das macht mir Mut und gibt mir die Kraft weiterzugehen, auch wenn der Weg ungewiss ist. Außerdem glaube ich fest daran, dass hinter jeder Hürde und auch in jedem Glücksmoment eine Botschaft von Gott steckt. Pater Kentenich hat einmal gesagt:

„Wenn wir in allem und hinter allem Gott sehen, wenn wir einen tief gegründeten Vorsehungsglauben haben, so wie die Gottesmutter ihn hatte, dann kann uns auf die Dauer nichts innerlich unruhig, wahrhaft unglücklich machen.“ J. K.

 


Eine Trägerin unserer Abteilung erzählte beim Springertreffen vor einigen Wochen von ihrem Liebesbündnis. Hinter den Stichworten können wir uns gut vorstellen, was für sie hinter den Sätzen steckt, die sie dazu formulierte.

Was bedeutet das Liebesbündnis für mich?

- es führt näher zu Gott

- lässt den Blick nach oben richten -es gibt meiner Zeit einen Sinn

-schenkt mir Kraft

-schenkt mir Ruhe & Gelassenheit

- unterwegs sein mit Maria...

Ich erlebe Maria als Freundin Maria als Vertraute Maria als Mutter Maria als Weggefährtin begleitet mich auf meinem Weg

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