Es bedeutet für mich zur Ruhe kommen!
Es bedeutet für mich Lieder in Gemeinschaft singen!
Es bedeutet für mich Maria ist ganz nah bei mir!
Es bedeutet für mich Geborgenheit, denn das Heiligtum ist überall gleich und somit vertraut!
Es bedeutet für mich so sein wie man ist, man braucht keine Maske hinter der man sich verstecken muss!
Es bedeutet für mich Freude, Licht und Hoffnung! Es ist für mich wie eine Quelle fürs Leben in der man alles findet um im Leben zu Recht zu kommen und Halt zu finden!
Es ist etwas ganz besonderes, was unendlich groß ist, von dem eine unglaubliche Kraft herkommt!
Jeder muss diese besondere Kraft selbst erfahren!


Das Heiligtum ist einer der wundervollsten Orte, die es überhaupt in Schönstatt gibt. Wenn ich im Heiligtum bin, dann fühle ich mich sofort wohl egal wo es auf der Welt ist. Denn die Gottesmutter ist immer da und Sie weiß genau was mit mir los ist, ob ich mich jetzt gut fühle oder ob mich doch evtl. was bedrückt. Der Gottesmutter kann ich auch alles anvertrauen egal was es ist und wenn ich nicht den Mut habe es aus zusprechen, dann bin ich mir sicher, dass die Gottesmutter es trotzdem weiß. Wenn ich dann raus komme fühle ich mich wieder frei von allem und kann wieder mit neuem Mut weiter machen.  


„Jetzt ist die Krönung schon 2 Monate her und es kommt mir vor, als wäre es erst gestern gewesen, dass wir der Gottesmutter die Krone geschenkt haben. Ich kann mich noch genau erinnern, wie alles war, wie schön die Stimmung war und wie ich mich gefühlt habe. Die Atmosphäre im Kapellchen, die Gesichter von allen bei der Krönung im Jugendraum, das wunderschöne und leckere königliche Menu, die vielen Lieder, die wir im Heiligtum gesungen haben, während die Krone gewandert ist, der Moment, als ich die Krone halten durfte, die Liebesbündnisfeier und dass es schrecklich heiß war. Andererseits ist der Tag schon wieder so weit weg. Wir sind wieder voll im Alltag gefangen. Arbeit, Praktikum, Schule, Lernen, jeden Abend was anderes, was noch zu erledigen ist.

Jeden Abend, wenn ich in mein Zimmer komme, sehe ich das Foto mit der RTA-Krone und mir geht es gleich besser. Ich weiß, die Gottesmutter ist unsere Königin und ist immer für mich da. Ich denke dann auch oft über den Tag nach und merke, wie oft die Gottesmutter mir geholfen hat, auch bei Kleinigkeiten, die ich erst gar nicht wahrgenommen habe. Auch stellt sie mich oft vor neue Herausforderungen, die ich dann mit ihr zusammen meistern kann. Doch wie schon jemand von uns gesagt hat, ist das keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen der Gottesmutter zeigen, dass sie sich bei uns wohlfühlen kann.“


"Ich denke, jede von uns hat schon in sich verankert, was es bedeutet ein Teil der lebendigen Krone zu sein. Doch wie können wir anderen erklären, was es für uns bedeutet ein Teil der lebendigen Krone zu sein? Für uns ist es etwas unermesslich Wertvolles. Es ist jedoch schwer, manchen Freunden, Bekannten oder auch Mitschülern/Mitstudenten oder Arbeitskollegen klar zu machen, wieso es für uns so wertvoll ist. ... Der beste Weg es ihnen zu erklären fängt damit an, einfach eine andere Grundeinstellung als viele der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in unserer Umgebung zu haben. Ich bekomme immer wieder gesagt: ?Du bist ?. einfach X. halt!? Natürlich ist jeder Mensch einzigartig, aber mit dem Satz ?Du bist ? einfach X. halt!? ist mehr gemeint, als die Individualität von uns als Person.

Jede von uns strahlt die Liebe der Gottesmutter in die Welt hinaus. Durch unsere Einstellung zum Leben, zu unseren Mitmenschen und vor allem zu Gott und zur Gottesmutter, können wir unseren Mitmenschen am besten zeigen, was es für uns bedeutet ein Teil der lebendigen Krone zu sein. Sie merken, dass wir nicht einfach so vor uns hin leben. Wir haben ein Ziel im Leben. Wir wissen, was wir wollen und vor allem, was wir nicht wollen. Um euren Mitmenschen zu zeigen, was die lebendige Krone für euch bedeutet, spart euch viele Worte und lasst Taten sprechen. Die Taten zeigen euren Charakter und eure Einstellung und somit auch, was es für euch bedeutet, Teil der lebendigen Krone zu sein."

„Gott im Himmel!!!“ - Mama hatte ein paar Dinge vergessen, die sie dringend brauchte um das Fleisch fürs Grillen zu marinieren. Um sieben wollten die Gäste da sein, also mussten Papa und ich uns beeilen die Sachen zu besorgen. Im Geschäft teilten wir uns auf, damit es schneller geht. Auf einmal höre ich „Gott im Himmel!“. Papa war in der Hektik eine Glasflasche auf den Boden gefallen.

Auf der Hochzeit meines Onkels hat die Familie dem Brautpaar ein riesige Puzzle geschenkt. Als die Beiden das Bild zusammen gefügt haben, sehen sie sich in einem Heißluftballon. Meine Tante sagt vor Freude: „Gott im Himmel, wie schön!“

Oft beziehen wir Gott unbewusst in unseren Alltag mit ein und schreiben ihm sowohl die negativen als auch die positiven Ereignisse zu. Lass uns versuchen, in der nächsten Woche, öfter mal daran zu denken, Gott bewusst für unser Leben zu danken.“