Im Heiligtum erfahren wir Heimat, Geborgenheit und Ruhe. Wir wissen, dass wir immer willkommen sind. Dort ist Maria. Sie hat immer Zeit für uns. Sie schenkt uns verschiedene Gnaden. Eine Gnade, ist die Gnade der Sendung. Sendung, was bedeutet das? Im Alltagsleben bedeutet Sendung wohl eher eine Fernsehserie. Irgendetwas, was im TV läuft und uns irgendetwas sagen will oder auch nicht. Aber ist diese Sendung gemeint? Ich denke nicht. Ich denke, dass die Sendung, die wir im Heiligtum geschenkt bekommen eine viel größere und wertvollere Sendung ist, als die aus dem Fernsehen. Wir erhalten im Heiligtum die Gnade der Sendung um in unserem Alltagsleben Zeugnis zu geben von unserem Glauben. Dies ist nicht ganz einfach, dass durfte ich selber erfahren. Und einige andere Menschen die hier sitzen bestimmt auch. In meiner Ausbildung habe ich am Anfang kaum über Schönstatt und meinen Glauben geredet. Wenn gefragt wurde, was ich in den Ferien mache habe ich nur gesagt, dass ich als Betreuerin bei einer Ferienfreizeit mitfahre. Ich habe es bewusst vermieden Schönstatt oder meinen Glauben zu erwähnen, damit ich mich nicht mit unangenehmen Fragen auseinander setzen muss. Jeder kennt das doch. Man wird belächelt, wenn man sagt das man glaubt. Man ist doch nicht ganz normal, wenn man dazu steht. Und genau aus diesem Grund habe ich all das anfangs nicht erwähnt. Im Heiligtum habe ich oft mit Maria darüber gesprochen, dass es doch Schade sei, dass ich nicht zu ihr, Schönstatt und meinen Glauben stehen kann. Aber ich fühlte mich noch nicht bereit dazu. Ich hatte Angst vor den Fragen, die kommen würden und dass mir die passenden Antworten nicht einfallen würden. Ich bat Maria darum, dass sich das bald ändern würde und ich dann gerne Zeugnis geben würde von meinem Glauben, der mir so viel gibt, mich stärkt und mir Selbstvertrauen schenkt. Und dann kam wohl das einschneidenste Erlebnis in meinem bisherigen Leben. Der Weltjugendtag in Madrid. Ich war tierisch aufgeregt. Was wird mich erwarten? Wie wird es wohl sein? Und als wir da waren war ich begeistert. Es waren so viele junge Menschen da, die glauben, die mit ihrer Anwesenheit beim Weltjugendtag Zeugnis geben wollten von ihrem Glauben. Nun spürte ich, dass ich nicht alleine bin mit meinem Glauben. Auch das Schönstatt Festival war einmalig. Es war so schön zu sehen, dass es so viele Schönstätter in verschiedensten Ländern gibt und ihnen der Glaube so viel bedeutet und sie lebhaft Zeugnis geben von ihrem Glauben und ihn gerne in die Welt tragen. Von diesem Erlebnis an hat sich etwas in mir verändert. Ich rede nun offen über meinen Glauben und stehe dazu. In der Schule, auf der Arbeit und in meinem Freundeskreis. Natürlich gibt es immer mal wieder Gelächter , aber da stehe ich nun drüber. Ich habe mich in meinem Glauben gefestigt. Ich tausche mich immer mehr mit anderen Jugendlichen aus, die auch glauben. So vertiefe ich meinen Glauben noch mehr. Ich habe in den letzten Monaten schon viele, viele positive Überraschungen erlebt. Menschen, denen ich von Schönstatt erzählt habe und denen ich erzählt habe, was mir der Glaube bedeutet waren richtig angetan und interessiert daran. Mir wurden sogar schwierige, unangenehme Fragen gestellt, die ich guten Gewissens und sicher beantworten konnte. Ich habe gelernt zu meinem Glauben zu stehen, ihn zu leben und ihn weiter zu geben. Dazu gibt es ein schönes Zitat von Pater Kentenich: Die einzige Bibel, die der heutige Mensch noch liest, ist das praktische religiöse Leben. Diese Bibel müssen wir zeigen. Dieses Zitat passt sehr gut auf die heutige Zeit. Man muss seinen Glauben leben und ihn zeigen. Nur so können wir unsere Mitmenschen davon begeistern. Ich bin mir sicher, dass Maria diejenige war, die mich dazu bewegt hat zum Weltjugendtag zu fahren, damit ich lerne zu Schönstatt und meinem Glauben zu stehen. Damit ich merke, dass ich nicht alleine bin mit meinem Glauben und damit ich mich festigen konnte in meinem Glauben. All dies ist auf die Gnade der Sendung, die wir im Heiligtum geschenkt bekommen, zurückzuführen. Da bin ich mir sicher! 

 Fest der Begegnung 24. Juni 2012  



Ich muss euch etwas sehr schönes erzählen.
Und zwar hatte ich vor ein paar Tagen total Stress wegen der Deutschklausur, die wir Montag geschrieben haben und wegen der Bioklausur, von der ich wusste, dass wir sie am Montag wieder bekommen würden. 
Ich hatte in der letzten Bioklausur eine 5, sodass ich auf jeden Fall besser sein wollte dieses Mal, aber ich habe wenig Hoffnung gehabt. Und weil ich ja eine Woche nicht am Deutschunterricht teilnehmen konnte (wegen dem Austausch) hatte ich auch in Bezug auf die heutige Deutschklausur ein sehr schlechtes Gefühl. In meiner "Verzweiflung" habe ich dann einen Spruch aus meinem Patertelefon gezogen und darauf stand: "Die Gottesmutter wird sorgen." 
So konnte ich beruhigt und froh darüber gut einschlafen!

Und Montag habe ich dann Bio wieder bekommen und es ist eine 4 - geworden. Das ist richtig gut, weil es einfach keine 5 ist, obwohl ich so ein schlechtes Gefühl hatte. Das ist zwar noch nicht beruhigend, aber meine Chance auf eine 3 auf dem Zeugnis ist noch nicht vergeben. Und auch die Deutschklausur ist besser als gedacht verlaufen!" 

Danke!
Viele Grüße Ellena 

Ich nehme mir jeden Tag 5 Minuten Zeit nehmen nur für mich, um mal ganz an mich zu denken und den Stress des Alltages zu vergessen.

(Maren Unnebrink, 17 Jahre)

Ich habe mir vorgenommen, mir einen konkreten Zeitplan zu stellen, bei dem ich meine Aufgaben so schnell wie möglich erledige, damit ich am Ende des Tages noch Zeit habe,die ich genießen kann.

(Annika Böggering, 16 Jahre)

Ich versuche, mich in der Schule mehr anzustrengen und meine Hausaufgaben ausfühlicher und früher zu erledigen.

(Marina Vehlken, 16 Jahre)