Diesen Satz bekam ich in der letzten Zeit öfter von verschiedenen Leuten
meiner Umgebung zu hören. In den ersten Augenblicken war ich darüber immer
etwas über­rascht, da ich mir selbst einer Veränderung gar nicht so bewußt
war. Ich hatte in den vergangenen Monaten nichts Außerordentliches und
Lebensveränderndes erlebt - oder vielleicht doch?

In Gedanken ließ ich die vergangenen Tage und Wochen nochmals an mir
vorüberzie­hen. Ja, ich hatte im letzten Sommer wirklich nichts
Weltbewegendes erlebt; doch mir wurde bewußt, daß ich dieses ?Hand in Hand?
mit der Gottesmutter in den letzten Wochen ganz besonders als Aufforderung
erfahren durfte. Als Aufforderung, Aufbrü­che zu wagen. Aus der Gewißheit
heraus, daß sie mitgeht, konnte ich neue Wege einschlagen und alte Pfade
verlassen; konnte Dinge tun, die ich davor noch nie aus­probiert hatte und
für die bis jetzt mein Mut noch nicht ausgereicht hatte. Ich kann meinen
Mitmenschen befreiter begegnen und unbekannten Situationen gelassener
ent­gegensehen, besonders, wenn es auch mal gegen den Strom zu schwimmen gilt.

Begonnen hat die Reihe der Aufbrüche, der leisen Ereignisse, die auch Leben
verän­dern, wohl mit dem Tag meiner Weihe. Seither durfte ich eine sehr
schöne, befreite Zeit erleben. Durch das Miteinander mit der Gottesmutter
ist in mir etwas aufgebro­chen, das mir Mut zum Aufbrechen, zu Aufbrüchen gibt.

Was die Zukunft wohl noch alles bringen mag? Ich bin gespannt!

R.P., Diözese Rottenburg-Stuttgart

Wenn wir im Heiligtum sind, dann kann oft ganz viel von uns abfallen. Wir 
spüren etwas von dieser Ruhe und Sicherheit, die der Glaube uns schenkt.

Aber oft ?verpufft? dieses Gefühl, wenn wir wieder zu Hause sind. Da warten
dann wieder alle Verpflichtungen, und es ist alles wie immer. Aber eben so
ganz anders als in Schönstatt.

Aus diesem Grund möchte sich die Gottesmutter auf den Weg machen ? von ihrem
Heiligtum aus ? zu mir nach Hause! Mitten in meine kleine Welt!

Das Schlüsselwort heißt ?Hausheiligtum?!

Das MTA-Bild ist nicht nur einfach so ein Bild wie viele andere Bilder auch.
Es ist ein Gnadenbild. Der liebe Gott verbindet mit diesem Bild besondere
Gnaden!

Durch das MTA-Bild sind mir die Gottesmutter und der, den sie auf ihren
Armen trägt, spürbar näher! Sie sind auf unsichtbare Weise mir ganz nah!

Das Kreuz und das MTA-Bild! Die beiden Zeichen unseres Glaubens und unserer
Sicherheit!

Mein Hausheiligtum wird zu einem wirklichen Heiligtum!

Hier öffnen mir Gott und die Gottesmutter die Tür zu ihrem Herzen!

Hier kann ich der Gottesmutter in die Augen schauen und mich von ihr anschauen lassen!

Hier darf sie alles sehen!

Hier darf ich mich ausheulen und wieder ruhig werden!

Hier bekomme ich die Kraft zu wichtigen Entscheidungen!

Hier ist der Ort meiner Sicherheit!

Hier kann ich mein Leben festmachen! (X.)

 „Mir fällt ein Gebet ein, das ich schon lange kenne, und doch ist es immer wieder neu.
 Da heißt es: Gottesmutter, ich schenke mich dir heute und ich brauche dich heute
Nur heute, aber heute den ganzen Tag – und morgen wieder neu.
 Das ist Liebesbündnis pur. Das ist kein Rezept, dass nun nichts mehr schief läuft – aber ich habe die Erfahrung gemacht: Wenn mal etwas schief gelaufen ist, wird es schneller wieder gerade. 
Lass es doch einfach mal auf der Zunge zergehen, im Herzen klingen: 
Dir weihe ich heute!“ (TB 2/98, S. 39)

"Ich darf wissen, in mir drin, da steckt sie, die Heldin, diese wunderbare Idee Gottes, die mich so einmalig, so wertvoll, so stark macht. Ich darf sie in mir entdecken und möchte alles dafür tun, dass sie nach außen sichtbar wird. Nicht als Superwoman oder so, sondern in den kleinen Dingen, die ich bewirken kann, ganz konkret in meinem Alltag, um so die Welt ein Stück zu verändern. Wäre es nicht wunderbar, wenn jeder Mensch auf diesem Weg wäre?" 

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da war ich einfach ziemlich unzufrieden. Mit mir , und meinem Leben, ich habe nur gedacht, so kann das echt nicht weiter gehen.

Immer wieder habe ich zur Gottesmutter gebetet, das sie mein Leben doch endlich mal in die richtige Richtung lenkt.

Eines Tages bekam ich einen Anruf von meiner Freundin.
Ich schilderte ihr meine Sorgen und sie sagte einfach :

Andrea was machst du dir Sorgen , die Gottesmutter wird das schon für dich regeln.

Nach dem Anruf habe ich mich wirklich besser gefühlt. Und sie sollte recht behalten.
Die Gottesmutter hat alles geregelt und meine Gebete angenommen.