Unser Jahresthema

 

Jedes Jahr neu machen wir uns auf die Suche nach dem, was in der kommenden Zeit „dran ist“. Was hat Gott mit uns vor? Wo liegen besondere Herausforderungen für uns?  Wo ist unser Zeugnis gefragt? Welche konkreten Schritte möchten wir gehen, um etwas zu bewegen? Von unserem Jahresmotto lassen wir uns in unserer Arbeit inspirieren und motivieren. Es ist so etwas wie ein Kompass, der uns durch das Jahr führt und uns die Richtung  angibt. Im Blick auf die nächsten 12 Monate begleitet uns das Wort:

Gipfelstürmer. Gehst Du mit?

Blick nach oben, die Spitze des Berges ist nicht sichtbar, von Nebel umhüllt. Soll ich den Aufstieg wagen? Werde ich den Weg bis ganz hoch schaffen? Mein Herz brennt, ich möchte die Herausforderung annehmen, an mir selbst wachsen. Maria, du stehst mir bei als Wegbegleiterin, läufst mit mir auch mal einen Umweg und suchst mit mir gemeinsam wieder zurück den richtigen Weg nach oben. Von dir gesichert, mutig und frei starte ich meinen Weg und stürme den Gipfel. Es darf etwas kosten, weil es erst dann kostbar wird.

Ganz konkret kann das heißen:

"Gipfelstürmer, das sind die, die in Herausforderungen erprobt sind und diese angehen. Sie sind im Tal zu Hause und doch zieht sie ihr Herz gen Himmel. Sie kennen sich genau, vertrauen aber auch auf den Herrn. Nicht ohne Grund steht auf den meisten Gipfeln ein Kreuz. Ein Gipfelstürmer kann in Weggemeinschaft unterwegs sein oder die Einsamkeit bewusst suchen, um zu seiner ureigenen Identität zu kommen. Ein Gipfelstürmer ist freudig und frei, aber auch nachdenklich. Auf dem Weg kann er ganz wahrhaftig er selbst sein."

"Gipfelstürmer. Gehst Du mit? - Darin steckt für mich die Motivation, jeden Tag mit neuer Kraft anzufangen, den Gipfel neu und weiter zu erklimmen. Der Gipfel steht für ganz unterschiedliche Dimensionen: für das Persönliche Ideal, nach dem ich strebe, für die Herausforderungen in meinem Leben, aber auch für Gottesnähe und dafür, dass ich jeden Tag an der Beziehung arbeiten muss, um sie zu vertiefen und in kleinen Teiletappen den Ausblick genießen zu dürfen. Es ist ein unschätzbares Geschenk für mich, diese Wege – durch Wälder, Geröllfelder und verschneite Bergpässe – nicht alleine gehen zu müssen. Denn Gipfelstürmer gehen nie allein, sie kämpfen sich an der Hand der Gottesmutter den Berg hinauf, sie reichen sich gegenseitig die stützende Hand und verlieren nie den Blick für den, der uns im Inneren trägt, der uns so einzigartig gedacht hat und uns führt – Gott. Die Frage nach dem „Gehst Du mit?“ schenkt jedem die Freiheit, seine Antwort auf die Frage seiner Mitstürmer und die Frage Gottes zu geben. Freiheit – für Pater Kentenich so zentral, dass auch er uns diese Frage stellt: Brennst Du für Schönstatt, für die Kirche und die Verantwortung in der Welt? Bist Du bereit, diesen teils sehr steinigen Weg voller unvorhersehbarer Hindernisse und Gefahren mitzugehen? Gipfelstürmer haben Mut, sie hören auf die Stimme Gottes und beobachten genau ihre Zeit, in der sie Leben – denn ohne diesen Blick wird das Gipfelstürmen zur Gefahr. Der Blick in unsere Zeit weist uns den Weg himmelwärts."

"Die Jahresparole bedeutet für mich, dass ich aufgefordert werde mitzugehen und meine Stärken auszuschöpfen, mein Potenzial zu entfalten. Sie bedeutet aber auch, dass ich, wenn ich bereits auf dem Weg bin, Gott und Maria auffordern kann mitzukommen, sodass ich den Weg nicht alleine gehen muss. So gelingt es mir auch den „Gipfel“ zu erreichen! Dann kann ich auch andere auffordern mitzugehen und sich mit mir gemeinsam selbst zu finden. Das „Gehst du mit?“ ist eine Aufforderung an mich, jeden Tag neu die Entscheidung zu treffen, welchen Weg ich einschlage!"

Jeden Tag aufs Neue bin ich gefragt „Gehst du mit?“ – Machst du dich auf den Weg? Nimmst du das, was kommt, in den nächsten Schritt hinein und bist du bereit, dir selber näher zu kommen? Dem, wofür Gott dich gedacht hat? Gott wartet auf mein „Ja“! Ja, ich will Gipfelstürmer sein, an der Hand der Gottesmutter! Ja, ich gehe mit!

Was mir das Liebesbündnis bedeutet

Mein Liebesbündnis ist nun seit 5 Jahren ein fester Bestandteil meines Alltags und aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken.

Vor 5 Jahren war mein erster Gedanke, als eine Freundin erzählte, dass sie vor ihrem Auslandsjahr gerne ihr Liebesbündnis schließen würde, erstmal „Och ja, das könnte ich ja auch mal tun.“ Zugegebenermaßen wusste ich damals nicht so wirklich, was das für mich eigentlich bedeutet. Aber gut, gesagt- getan und so schloss ich nach einer kurzen Vorbereitung das Liebesbündnis hier im Borkener Heiligtum. Wie wichtig mir das Liebesbündnis dann wurde, kam dann erst so mit der Zeit. Ich bin Trägerin geworden und wurde somit in der Mädchenjugend aktiv. Und ich durfte immer öfter erfahren, wie mich das Liebesbündnis mit der Gottesmutter trägt. Angefangen mit der Fahrprüfung und den Abiklausuren, aber auch mit den kleinen Fallen des Alltags, in denen ich mich überfordert gefühlt habe und dann mal schnell ein Stoßgebet nach oben schicken konnte. Oder in den Situationen, in denen ich zweifelsohne die Gottesmutter vermute- weil sie ohne ihr Mitwirken mit Sicherheit anders ausgegangen wären.

Liebesbündnis heißt für mich aber auch Vertrauen lernen- auch wenn das nicht immer leicht ist und ich manchmal das Gefühl habe, dass keine Hilfe kommt. Aber manchmal will mich die Gottesmutter vielleicht auch testen, ob ich wirklich vertraue- selbst, wenn die Rettung wirklich erst in der letzten Sekunde kommt.

Neben dem Vertrauen in den größeren und kleineren Alltagssorgen gibt das Liebesbündnis mit der Gottesmutter mir aber vor allem ein: die Gewissheit, dass ich keinen Schritt meines Lebens alleine tue. Die Gottesmutter ist mir dabei ein Vorbild- irgendwann habe ich mir angewöhnt mich im Stillen zu fragen, wie die Gottesmutter jetzt etwas anpacken würde. Bei meiner Arbeit wird das oft ganz konkret: ich arbeite in einer Förderschule. Neben herausfordernden Situationen mit den Schülern dort gibt es auch oft Situationen im Kollegium, in denen ich meinen Standpunkt vertreten muss. Sei es bei einer Lästerrunde auf dem Schulhof, in der ich dann überlegen muss, wie ich reagiere, oder in einem Gespräch, in dem etwas infrage gestellt wird, wovon ich eigentlich überzeugt bin. Kurze Frage „Gottesmutter, was würdest du jetzt tun?“ und dann kann ich mich der Situation beruhigt und gestärkt stellen, weil ich weiß, dass ich da nicht alleine durch muss, denn Maria trägt mich.

 

Einige Echos der Ferienwoche 2015 in Münster

 Das fand ich gut:

1.       Den Ausflug in den Zoo

2.       Die Wasserschlacht

3.       Rally

4.       Die Gruppenstunde „Was man alles für eine gute Freundin braucht“

Das fand ich schlecht:

1.       Ich fand nichts schlecht

2.       Es muss aber unbedingt, wenn es warm ist wieder was mit Wasser geben

 

 

 +Zoo

+Wasserschlacht

+Rally

+Ostwind

+das Essen

+Pferdemuseum

+Gruppenstunde

-das wir kein Werwolf gespielt haben

 

 

Was ich aus der Gruppenstunde mitnehme:

Die Stationen, die wir gemacht haben, um etwas verborgenes von uns zu finden

Das fand ich gut:
mir hat der Bunte-Abend gut gefallen 

Was ich gut fand war alles, aber was am besten fand war das mit dem Zoo, die Rally und die Gruppenstunde.

Was ich nicht so gut fand war, dass wir abends nicht mehr basteln durften und wir so früh geweckt wurden.

Was wir beim nächsten Mal wieder machen sollen: der Film Ostwind.

 

Note:1+********


 

Einfach mal runterkommen...

Verschnaufen,

durchatmen,

abschalten,

zur Ruhe kommen,

in mich gehen-

das muss ich mir gönnen,

um mich noch wahrzunehmen,

um nicht unterzugehen,

um mich nicht zu verlieren,

um Mensch zu bleiben.             

(aus „online to he@ven- Gebete für Jugendliche“)

Einfach mal runterkommen, mal nichts tun und mir bewusst Zeit für mich nehmen. Das ist gar nicht so einfach. Eine Herausforderung, die ich immer wieder erlebe und die ich mal mehr, mal weniger gut meistere. Viel zu oft nehme ich mir zu viel an, vergesse mich selber, habe zu viel zu tun. Ich lebe im Stress, hetzte von einem Termin zum anderen. Schreibe Prüfungen, treibe Sport, mache Musik, fahre zu Freunden, gehe feiern, verbringe Zeit mit meiner Familie, tue dies und tue das. 

Und in all diesem Alltagsstress bleibt etwas auf der Strecke: Zeit. 

Wäre es nicht schön, sich ab und zu mal bewusst Zeit zu nehmen? Für die Dinge, die sonst im Alltag oftmals auf der Strecke bleiben? Zeit für mich. Zeit für die Menschen die mir wichtig sind. Zeit für Gott. Zeit, um Gottes Spuren in meinem Leben zu entdecken. Zeit, um mich zu erinnern. An schöne Erlebnisse, wertvolle Erfahrungen, Begegnungen mit lieben Menschen, an Dinge, die mich persönlich bewegen. Zeit für Erinnerungen an das 100-jährige Jubiläum in Schönstatt. Zeit für Maria.

Maria können wir all das schreiben und erzählen, was uns am Herzen liegt. Die Herausforderungen unseres Alltags, den Stress, die Hürden, die wir überwinden. Unseren Dank für alles, was in der letzten Zeit gut gelaufen ist oder was wir mit ihrer Hilfe gut geschafft haben. Unsere Bitten. Für die Menschen, die uns ganz besonders am Herzen liegen. Für die Schule, die Ausbildung, das Studium oder den Beruf. Für unsere Familien. Wir bringen ihr aber auch immer wieder unsere Jubiläumsnachfreude. Die ganz persönlichen  Erlebnisse, Eindrücke und Begegnungen, die jede von uns mit dem einmaligen Wochenende im Oktober verbindet. Solche, die vielleicht jetzt noch unser Leben prägen oder uns immer wieder daran erinnern, welch großes Geschenk uns die Gottesmutter beim Jubiläum gemacht hat, uns aber auch an jedem einzelnen Tag macht. 

All diesen Dank, die Bitten, die Hoffnungen und Freuden der letzten Zeit, unseren ganz normalen Alltag können wir Maria anvertrauen. Wir müssen uns nur hin und wieder etwas Zeit nehmen.

 Leider weiß ich noch nicht sicher, ob ich kommen kann, aber ich weiß, warum ich gerne kommen würde.
Ich möchte gerne zum Jubiläum fahren, weil ich zur Jubiläumsgeneration gehöre und ich denke, das ist eine große Ehre. Ich möchte zusammen mit der ganzen Welt mein Liebesbündnis am 18. Oktober erneuern und die Gottesmutter krönen. Außerdem möchte ich die Jubiläumsfeiern miterleben, weil ich es sehr schön finde, dass es Schönstatt und das Liebesbündnis schon fast 100 Jahre gibt.

Ellena