Schönstattjugend auf dem Katholikentag - ein Rückblick

Ob als Helfer, Teilnehmer oder Mitwirkende – auch aus den Reihen der Schönstattjugend waren viele junge Frauen und Männer beim 101. Katholikentag in Münster beteiligt. Mit dem „Heiligtum auf Rädern“ war die Schönstattjugend durchgängig im Jugendbereich präsent und lud ein, im kleinsten Schönstattkapellchen der Welt unter dem Motto #prayforpeace eigene Friedensanliegen zu bringen oder für die von anderen Menschen zu beten.

„Durch die vielen unterschiedlichen Menschen aller Altersgruppen haben wir im und am Heiligtum auf Rädern wirklich bereichernde und spannende Begegnungen erlebt“ schwärmt eine Teilnehmerin der SchönstattMJF (Schönstattbewegung Mädchen/ Junge Frauen) nach den Tagen. Egal ob bei Regen oder Sonne – das Heiligtum auf Rädern war immer gut besucht.

Im Berufskolleg um die Ecke bot die Schönstattjugend außerdem zwei verschiedene Workshops an. Die Werkstatt unter dem Titel „Auf der Suche nach mehr. Persönlichkeit. Beruf_ung. Zukunft.“ lud insbesondere Jugendliche ein, sich mit den eigenen Stärken und Schwächen sowie dem, was die eigene Persönlichkeit wirklich ausmacht, auseinanderzusetzen. Junge Schönstätter des bewegenswert e.V. (ein Verein für Entwicklungszusammenarbeit, der aus der Schönstattjugend heraus entstanden ist – www.bewegenswert.org) führten zudem den Workshop „Auf Dich kommt es an! Alltagsanregungen für eine bessere Welt“ durch. Die Rückmeldungen der Teilnehmer zeigten, dass beide Themen der heutigen Jugend wirklich auf den Nägeln brennen und auch in Zukunft wichtig bleiben.

Der Jugendgebetsabend „Weit, hoch und frei“ am Freitag bot die Gelegenheit, im Gebet und durch meditative Texte auf das eigene Leben zu schauen und das, was bedrückt, einfach mal loszulassen und vor Gott zu bringen. Eine Helferin, die für die Veranstaltung eingeteilt war, meldete zurück, wie schön es gewesen sei, einfach mal zur Ruhe kommen zu können. Die eigens für das Wochenende zusammengestellte Schönstattjugend-Katholikentagsband kam dann am Samstag beim Jugendgottesdienst „Generation Friedenssucher“ erneut zum vollen Einsatz. In der vollen effata-Jugendkirche feierten Jugendliche, junge Erwachsene und Junggebliebene mit Weihbischof Michael Gerber Eucharistie und stellten sich der Frage: Wollen wir in unserem Alltag Friedenssucher sein? Die ganz klare Antwort: Ja!

Die Erlebnisse, Begegnungen und inhaltlichen Erkenntnisse des Katholikentags werden sicher noch lange Zeit in den Herzen mitschwingen und auch hoffentlich spürbar im Alltag wirksam werden, damit es jeden Tag aufs Neue heißen kann: Suche Frieden!